Mit dem Wahlbezirk Eckenhagen III wurde der kleinste Wahlbezirk aufgelöst. Ein Bezirk der immer von der CDU direkt gewonnen wurde.

Wir haben in der Gemeinde Reichshof zwei Kreiswahlbezirke die räumlich mit den Grenzen der ehemaligen Gemeinden Eckenhagen und Denklingen übereinstimmen. Von den 17 Stimmbezirken entfielen bisher 9 auf den Kreiswahlbezirk 21 Eckenhagen und 8 auf den Kreiswahlbezirk 20 Denklingen. Bei der ursprünglichen Einteilung in 1969 war diese Aufteilung zutreffend, weil von 14860 Einwohnern 8106 im Wahlbezirk 21 Eckenhagen und 6754 im Wahlbezirk 20 Denklingen gemeldet waren.

In Eckenhagen entfielen 900 Einwohner je Stimmbezirk und in Denklingen 844 Einwohner. Heute haben wir 19187 Einwohner, wovon 10296 im Bezirk Denklingen und 8991 im Bezirk Eckenhagen gemeldet sind. Hiernach entfielen bisher in Eckenhagen 999 Einwohner je Stimmbezirk und in Denklingen 1287 Einwohner. Mit unserem Antrag haben wir erreicht, dass in Denklingen nunmehr 1144 Einwohner und in Eckenhagen 1123 Einwohner auf je einen Stimmbezirk entfallen und somit wieder ein ausgewogenes Verhältnis entstanden ist. Mit dem Wahlbezirk Eckenhagen III haben wir den kleinsten Wahlbezirk aufgelöst, einen Bezirk der immer von der CDU direkt gewonnen wurde. Es ist deshalb von der SPD vollkommen absurd uns parteipolitische Winkelzüge vorzuwerfen. Wir betrachten die Gemeinde Reichshof selbstverständlich als eine Einheit und haben mit unserem Antrag wieder ein schlüssiges und ausgewogenes Verhältnis von Einwohnern je Wahlbezirk hergestellt. Der Vorwurf der Verschwendung von Steuergeldern ist einfach lächerlich, weil auch andere Wahlbezirke auf Antrag der SPD neu geschnitten wurden und unser Antrag, wenn überhaupt, nur zu marginalen Mehrkosten geführt hat.

CDU Nordrhein-Wetsfalen

CDU Oberberg